Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!
Zu verlieren haben wir nichts, dafür eine Welt zu gewinnen!
Leistungszwang, Rechtsruck, autoritäre Sparpolitik – überall spüren wir die Krise des kapitalistischen Systems am eigenen Leib. Um dem etwas entgegenzustellen, legen Arbeiter*innen seit über 100 Jahren am 1. Mai die Arbeit nieder. Als Jugendbündnis in Braunschweig wollen wir dieses Jahr den Fokus darauf legen, wofür es sich lohnt zu kämpfen, denn wir brauchen unsere Solidarität, wir brauchen unsere Hoffnung.
Überall auf der Welt schließen sich Menschen zusammen, um Widerstand zu leisten – seien es Tausende Antifaschist*innen, die sich gegen die Parteitage der AfD widersetzen, Nachbar*innenschaften in den USA, die sich vor den Übergriffen der ICE-Schlägertrupps schützen, die mutigen Kämpfer*innen, die das kurdische Demokratieprojekt verteidigen, oder die Menschen im Iran, die trotz gewaltiger Repression gegen ihre Peiniger des Regimes der „Islamischen Republik“ auf die Straße gehen.
Sie zeigen uns: Durch Solidarität, gemeinschaftliche Organisation und ungebrochenen Willen lassen sich selbst feste Strukturen ins Wanken bringen. Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen – und organisieren wir die Hoffnung auch bei uns!
Als Jugendorganisationen wollen wir am 1. Mai zusammenstehen und ein Zeichen setzen: Die Krisen dürfen nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden. Wir wollen mehr als nur Anerkennung – wir wollen ein wirklich lebenswertes Leben ohne Verwertungslogik, Leistungszwang und Unterdrückung.
Dies tun wir als Jugendbündnis Braunschweig nun seit 15 Jahren. Damals schlossen sich Gewerkschafts- und Parteijugenden, Kinder- und Jugendverbände sowie linke Initiativen und Gruppen zusammen, um sich einem angemeldeten Fascho-Aufmarsch erfolgreich entgegenzustellen.
Auch 15 Jahre später heißt es: 1. Mai Nazifrei! Am 1. Mai stehen wir zusammen und kämpfen für das gute Leben für alle. Wir lassen unsere Arbeitskämpfe nicht von Nazis vereinnahmen – und wir lassen uns nicht einschüchtern.
